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PISA - Psychologische Ideen für ein Schulwesen im AufbruchDie Sektion Schulpsychologie brachte bei der Präsidiumssitzung zur Sprache, dass zwei gesellschaftspolitische Themen derzeit die öffentliche Diskussion beherrschen: die Arbeitslosigkeit und die kritischen Ergebnisse der PISA-Untersuchungen. Nicht nur die Ministerien der sechzehn Bundesländer diskutieren Reformideen, auch große gesellschaftliche Gruppen wie Arbeitgeberverbände und Gewerkschaften unterbreiten Vorschläge, die die Qualität unseres Schulwesens verbessern sollen. In der Diskussion fehlt weitgehend ein Aspekt: die Psychologie. Dabei kann sie einen wesentlichen Beitrag leisten mit ihren Erkenntnissen aus den verschiedenen Teilbereichen des Faches, insbesondere auch mit ihren reichen Erfahrungen aus vielen Jahrzehnten schulpsychologischer Arbeit. Daher wurde vorgeschlagen, dass sich der BDP verstärkt sich dieses gesellschaftspolitischen Themas annimmt. Die AG-PISA soll die öffentliche Diskussion kontinuierlich kritisch begleiten und mit eigenen Ideen anreichern, indem sie die Entscheidungsträger in Politik, Ministerien usw. direkt anspricht und die Medien gezielt informiert. Organisatorisch ist die AG-PISA ein Ausschuss des Präsidiums, in dem alle relevanten Sektionen mitwirken. Alle Sektionen sind aufgerufen, sich aus ihrer Sicht dem Thema zu stellen und einen Kurzbeitrag zu aktuellen Reformvorschlägen in den Ländern an elfriede.mittag@stadt-koeln.de zu senden. Die Beiträge werden vom Vorstand der Sektion Schulpsychologie koordiniert, aufbereitet und dem Verbandsvorstand für die Veröffentlichung zur Verfügung gestellt. Inge Loisch |
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